Sindorf war, ist und bleibt aktiv. Das nächste Integrationsfest findet am 28.04.2018 statt !

Auch WIR sind Sindorf !

Für einen unbebauten Spielplatz zum Erhalt und der Förderung von gelebter Integration.

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     Homepage: www.Auch-WIR-sind-Sindorf.de

                     Sprecher: Christian Schröer

Wer ist „Auch WIR sind Sindorf“?grünfläche

Wir sind ein Zusammenschluss von Nachbarn, Anwohnern, Eigentümern und Freunden, die an der Grünfläche der Augsburger Straße, Naumburger Straße, Wuppertaler Straße, Münchener Straße und des Berliner Rings wohnen.

 

Wieso heißen wir „Auch WIR sind Sindorf“?

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 2005 wurde die Spielfläche, mit der Besonderheit, „auffällige Jugendliche“   ausgezeichnet.

2006 wurde unser Gebiet als sozialer Brennpunkt betitelt.

2010 wurde unser Sprecher und Initiator von „Auch WIR sind Sindorf“ durch vier Jugendlichen zusammengetreten

 

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Unser Leitspruch

 

WIR sind der soziale Brennpunkt des Ortsteil Sindorf in der Kolpingstadt Kerpen, der sich nicht vor Integration scheut und diese fördert.

WIR sind für die Förderung von gelebter Integration.

WIR alle zusammen sind Sindorf, ein „Ich“ bringt eine Person, eine Gruppe einen Ort nicht weiter.

WIR alle haben eine Vergangenheit, die Teil unserer Geschichte ist, egal ob Einheimisch, mit oder ohne Migrationshintergrund, als Flüchtling oder als Zugezogene.

WIR blicken nach vorne und vergessen das Schöne aus der Vergangenheit nicht.

WIR setzen uns für die Demokratie ein.

WIR sind nur gemeinsam stark und achten die Werte des anderen.

WIR stehen für eine Verantwortungsvolle Integration und nicht für Hass und Aggression.

WIR sind eine starke Nachbarschaft in einem lebenswerten Kerpen.

WIR stehen hinter dem Slogan der Kolpingstadt Kerpen, „Kerpen gelingt gemeinsam“.

 

Denn WIR alle sind Sindorf!

I           Interkulturell  Tasse zum Platz der Integration

N         Nachbarschaft

T         Teilnahme

E         Einsatz

G         Gemeinschaft

R        Rücksicht

A         Akzeptanz

T         Tatkraft

I           Information

O         Organisation

N         Nähe

 

 

 

 

Wieso ist die Nachbarschaft aktiv geworden?

Die Grünfläche, die uns als Spielfläche, Bolzplatz, Platz der Begegnung dient, sollte komplett überbaut werden.

In der ersten Phase sollte eine Unterkunft für Flüchtlinge direkt auf der Grünfläche entstehen und es wäre dann in diesem Viertel kein Platz zum Spielen mehr vorhanden gewesen.

Spielen fördert bekanntlich die Integration.

Was wollen wir?

Spielfläche

In unserem Viertel sollen alle Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren eine Grünfläche behalten, an der sie spielen, picknicken, sich begegnen und zueinander finden können.

Das Bewusstsein wecken, dass wir alle schon seit Jahren aktiv Integration leben. Flüchtlinge sich bei uns integrieren können, dürfen und sollen und wir sie dabei nach besten Möglichkeiten unterstützen.

WIR wollen diese Grünfläche schützen, damit dieser Platz für den Erhalt und der Förderung von gelebter Integration in Zukunft unantastbar bleibt und sich weiter entwickeln kann.

Diese Fläche darf nicht bebaut werden!

Was sind unsere Ziele?

Diesem Platz den Namen „Platz der Integration“ zu geben.neuer text 12

Den Erhalt unserer Spielflächen für alle Mitbürger unseres Ortes sicherzustellen.

Integration für alle zu ermöglichen, egal ob Einheimisch, mit oder ohne Migrationshintergrund, für Flüchtlinge und Zugezogene.    

Ein jährlich stattfindendes Integrationsfest zu etablieren, mit den in Kerpen und vor allem Sindorf vorhandenen Vereinen, Gruppen, Kirchengemeinden usw.

Eine Heimat für alle Konfessionen und Lebensgemeinschaften zu sein, die integrationswillig sind.

Der Erhalt demokratischer Werte.

Konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und den politischen Vertretern.willkommenlink

Eine friedliche Nachbarschaft, die als Vorbild für andere sozial benachteiligte Gebiete dienen soll.

Raus aus dem Titel sozialer Brennpunkt.zusammkunft

Nachfolgend sehen sie in Bildern wie wir uns demokratisch um einen Konsens mit der Politik und der Verwaltung bemüht haben. Von der ersten Informationsveranstaltung bis hin zur optimierten Kompromisslösung mit Ratsbeschluss. Hierzu gibt es einen Zeitungsartikel und die letzte Rede vor dem Stadtrat auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

Erste Planung der Stadt

Dies war die Planung, die uns am 13.06.2016 bei der Informationsveranstaltung der Stadt präsentiert wurde.neuer text 10

Hier sollte der einzige Spielplatz im Viertel, mit einer Fläche von 6700qm und mehr als 2000qm Parkraum, komplett überbaut werden.

Hier wäre ein extremer sozialer Brennpunkt entstanden, da schon das erste Gebäude wie eine Mauer im Viertel das Gebiet geteilt hätte.

Plakat am Anwohnerhaus des Spielplatzes

Dieses Plakat wurde durch den Initiator vier Tage nach der plakatInformationsveranstal-tung aufgehängt.

Der Nachbarschaft ging es von Anfang an um die Integration, deren Erhalt und deren Förderung, aber auch um das familiäre Umfeld.

 

 

 

Ab trassieren der geplanten Baufläche

Trassierter Bereich der ersten Phase. Diese Fläche würde auf jeden Fall wegfallen.

Die Nachbarschaft hat die Fläche nach den zur Verfügung stehenden Bauplänen ab trassiert.neuer text 08

Nach der Veröffentlichung der Bilder in Facebook und der Bekanntmachung, dass wir Nachbarn uns am Montag an den Tisch-tennisplatten treffen, hat die Politik und die Verwaltung sich entschieden an der Veranstaltung auch teilzunehmen.

Vermutete tatsächliche Gebäudegröße

Zu der von uns vermuteten Spielbereichsminimierung (hier rot markiert) erklärte die Verwaltung an diesem Tag, dass diese tatsächlich noch um 10m länger gewesen wäre.

Der Rodelberg wäre dann nicht mehr zu nutzen gewesen, und Ballspiele im Nahbereich der Autos hätten ein Kinder- und Jugendgerechtes spielen nicht mehr zugelassen. Ebenso wäre das Spielmobil nicht mehr auf den Platz gekommen.

Treffen mit der Stadt und der Verwaltung

Hier trafen sich die Nachbarn mit der Verwaltung am 20.06.2016 in strömendem Regen.neuer text 06

Hier wurden uns die oben beschriebenen Abmessungen aufgezeigt.

Wir bedanken uns, dass sie unser Angebot angenommen habe, sich mit uns in einen Konsens zu begeben und sich einem Treffen auf dem Platz nicht entzogen haben.

 

Versammlungen der Nachbarschaft

So wurden alle Schreiben an die Stadt und von der Stadt vorab besprochen.neuer text 04

Aufgrund des detaillierten Wissens um die Bevöl-kerung vor Ort, Personen aus 46 Nationen und die spezifische Nutzung des Platzes durch alle Schichten und Communities hat sich spontan unsere Initiative aus der Nachbarschaft heraus gegründet, die sich für die Integration und das familiäre Umfeld, aber auch für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt entschlossen hat.

 

Vorschläge aus der Nachbarschaftneuer text 02

Die Nachbarschaft hat viele Vorschläge zur Optimierung des Bauprojektes und der Parkplatzsituation gemacht, viele auch im Nahbereich des Spielplatzes.

Hier sehen Sie einen Entwurf, den wir der Stadt haben zukommen lassen, um die Parkplatzsituation ein wenig zu entspannen

 

 

 

 

Spielmobil

 

spielmobilFreitags kommt das Spiel-mobil. Zu Spitzenzeiten kommen hier mehrere hundert Kinder zum Spielen.

Am stärksten Tag waren es über 300 Kinder.

In einem Wohngebiet mit hohem Migrationsanteil und ca. 1000 Kinder und Jugendlichen wäre so eine Möglichkeit der Integration auch für die Flüchtlinge komplett verloren gegangen.

 

 

 

 

Das Eisbergmodell der Kulturen

                 

Anhand des Eisbergmodells der Kulturen, hat die Initiative bei der letzten Stadtratssitzung, verdeutlicht warum so viele Kultureller Eisberg copyMenschen Angst vor Integration haben und warum hier 3,5 Wochen zu wenig Zeit waren, sich auf diese neue Situation einzustellen. Am Anfang sieht man nur einen kleinen Teil der Kultur, wie bei der Spitze des Eisberges. Den Kern, der eine Kultur ausmacht bleibt uns meiste verborgen. 2/3 des Eisberges sind unterhalb der Wasseroberfläche. Hier hat sich die Nachbarschaft besonders vorbildlich für eine verantwortungsvolle Integration ausgesprochen und sich auch gegen Populisten zur Wehr gesetzt, da diese natürlich gerne die Unkenntnis der Bevölkerung über andere Kulturen ausnutzen.

 

Beschlussfassung

 

beschlussfassung430Beschlussfassung vom 05.07.2016. Hier ist durch demokratisches Handeln der Bürgerinitiative ein „Platz der Integration“ entstanden.

In der Unterkunft (oben rechts) werden Flüchtlingsfamilien (bis zu 84 Personen) untergebracht, die bei uns integriert werden.

Ein akzeptabler Kompromiss wurde durch die Bürgerinitiative mit der Politik und der Verwaltung erarbeitet.

Hier ist auch jetzt schon ohne Namensgebung durch die Anwohner ein „Platz der Integration“ entstanden

 

 

Ergebnis der Beschlussfassung und T-Shirts werden vorgestellt

 

Beschluss des Rates: Die Baufläche wird endlich eine tshfestgeschriebene Spielfläche A und Flüchtlinge erhalten eine neue Heimat direkt an der Spielfläche!

Die T-Shirts „Auch WIR sind Sindorf“ werden ein Geschenk an die Kinder der Flüchtlingsfamilien zum Kennenlernen von unserer Nachbarschaft.

albanischVorne in deutscher Sprache und hinten in der Landessprache. Damit wollen wir symbolisch zum Ausdruck bringen: „Vorne ist die Zukunft und hinten das Positive aus der Vergangenheit.“ WIR blicken nach Vorne und vergessen das Schöne aus der Herkunft nicht, die Nachbarschaft gibt sich ein Gesicht, und will „Farbe bekennen“- WIR alle sind Sindorf.

Sie die T-Shirts auf Albanisch

 

 

 

   
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